Chronik

  • 1908-Stiftsplatz
  • 1916-Achenbachhaus
  • 1937-jhd
  • 2013-jhd
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1908

Errichtet wird das Jugendhaus Düsseldorf von Carl Mosterts als Verbandszentrale des Katholischen Jungmännerverbandes Deutschlands. Das erste Büro befindet sich in Räumen des Hauses Stiftsplatz 10a in der Düsseldorfer Altstadt. Schon bald wird das Sekretariat um Zeitschriftenredaktionen, Versandhandel und Angebote von Weiterbildungsmaßnahmen erweitert und weitere Räume angemietet.

1916

Der Verband wächst und die Zentrale wächst. Daher wird während des Ersten Weltkrieges das Achenbach-Haus an der Schadwostraße in Düsseldorf bezogen. Es bietet zwar nicht genug, aber doch mehr Platz.

1924

Am 2. Februar erfolgt der Umzug des Jugendhauses Düsseldorf an die Derendorfer Strasse in Düsseldorf, dem heutigen Carl-Mosterts-Platz. Unter der Ägide von Generalpräses Ludwig Wolker entfaltet sich eine immer regere Tätigkeit: "Jugendbewegung", "Bibelbewegung", "liturgische Bewegung" sind Stichworte, die die Arbeit jener Jahre kennzeichnen.

1933

In nationalsozialistischer Zeit prägen Verbote und Inhaftierungen die Arbeit des Katholischen Jungmännerverbandes und der Verbandszentrale. Die Interessen der katholischen Jugendlichen zu vertreten wird immer schwieriger.

1939

Am 6. Februar wird der Katholische Jungmännerverband endgültig verboten und das Jugendhaus Düsseldorf geschlossen. Das Haus geht in den Beistz der NSDAP über und wird durch einen Bombenvolltreffer 1944 zerstört.

1952

Das Grundstück in Düsseldorf wird dem wieder gegründeten Jugendhaus Düsseldorf zurückgegeben. Die Bauarbeiten für eine neue Verbandszentrale beginnen. Sie soll u.a. Sitz des 1947 gegründeten Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der neugeschaffenen Arbeitsstelle für Jugendseelsorger der Deutschen Bischofskonferenz werden.

1954

Am 2. Februar findet die Einweihung des neuen Gebäudes durch den damaligen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings statt. Finanziert wurde der Bau des Architekten Bernhard Pfau aus kirchlichen und staatlichen Mitteln sowie einer Bausteinaktion der katholischen Jugend Deutschlands.

1965 

Nach dem 3. Bundesfest des BDKJ in Düsseldorf wird das Verhältnis von BDKJ und seinen Mitgliedsverbänden auf eine neue Grundlage gestellt. Damit beginnt die Wandlung des Jugendhauses Düsseldorf von einer Verbands- zu einer Dienstleistungszentrale für die kirchliche Jugendarbeit.

1994

Nach der rechtlichen Entflechtung von Arbeitsstelle für Jugendseelsorge und BDKJ-Bundesstelle bleibt das Jugendhaus Düsseldorf für diese beiden Stellen als Dienstleister und Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit erhalten.

1992 

Das Jugendhaus Düsseldorf wird als Beispiel für die Bürohaus-Architektur der 1950-er Jahre unter Denkmalschutz gestellt.

1997

Es beginnen umfangreiche Sanierungs- und Grunderneuerungsarbeiten am Jugendhaus Düsseldorf. Das Haus erhält eine restaurierte Fassade und eine komplett neue Büroinfrastruktur. Gleichzeitig wird in der Zentralstelle des Jugendhaus Düsseldorf e.V. ein Qualitätssicherungs-Projekt erfolgreich durchgeführt. Die Wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe erfahren eine Neustrukturierung und Neuorganisation.

2001

Nach Abschluss der Sanierung öffnet sich das Jugendhaus in die Stadt Düsseldorf und die Region. Ausstellungen mit Werken junger Künstler beleben das Haus. Das Dienstleistungsangebot wird erweitert. Es entstehen neue Kooperationen der Wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe. Das Rechnungswesen bietet Leistungen für weitere Mandanten an.

2005

Bei der Vorbereitung und Durchführung des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln wirkt das Jugendhaus Düsseldorf bei der Vorbereitung und Durchführung mit. Dazu zählen Versand und Vertrieb der Materialien der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit sowie die Unterstützung des Rechnungswesens der Weltjugendtag gGmbH.

2008

Die Gründung des Jugendhauses Düsseldorf vor 100 Jahren wird mit vielen Veranstaltungen gebührend gefeiert. Herausragendes Ereignis ist der Festakt am 26. April. Nach der Festmesse mit Jugendbischof Dr. Franz-Josef Bode wird in einem Zirkuszelt im Garten und im ganzen Haus gefeiert.